Wenn du für alle stark sein musst

Sanfte Hilfen & Wege – Geschichten, die trösten

Manchmal bist du die Person, zu der alle kommen, wenn etwas brennt. Die, die organisiert, die, die zuhört, die, die „das schon irgendwie regelt“. Von außen wirkst du stabil – innen drin bricht dir langsam die Kraft weg.


Vielleicht kümmerst du dich um kranke Angehörige, hältst eine Familie zusammen, trägst Verantwortung im Job und versuchst nebenbei noch, nicht auseinanderzufallen. Und weil alle dich als stark sehen, traut sich kaum jemand zu fragen: „Und wie geht es dir wirklich?“

Ich sag dir etwas, das du dir merken darfst: Auch die Starken brauchen einen Platz zum Weinen. Auch die, die tragen, dürfen sich tragen lassen.


Du bist nicht egoistisch, wenn du eine Pause brauchst. Du bist nicht schwach, wenn du sagst: „Ich kann heute nicht mehr.“
Stärke bedeutet nicht, alles allein zu schaffen. Stärke bedeutet, rechtzeitig zu merken, dass deine Seele Luft braucht.

Such dir wenigstens einen Menschen, vor dem du nicht funktionieren musst. Und wenn du niemanden hast, schreib deine Gedanken auf. Manchmal ist ein Blatt Papier der erste sichere Ort.


„Auch die Starken brauchen einen Ort, an dem sie nicht stark sein müssen.“

Gott erwartet nicht von dir, dass du immer die Heldin oder der Held bist. Manchmal ist das mutigste Gebet: „Ich kann nicht mehr. Halt du mich.“

✨ Silentmonk Healing Room – Auch die Starken dürfen müde sein.
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